Die Mindestsparzeit ist der kleinstmögliche Zeitabschnitt für einen Bausparer, an die Zuteilung seiner ersparten Geldmittel zu gelangen.
Diese Mindestsparzeit beläuft sich meist zwischen zwölf und achtzig Monaten und ist abhängig vom Einkommen des Sparers und der davon resultierenden monatlichen Aufwendungen für den Bausparvertrag.
Ein Mensch, der keinen allzu hohen Verdienst aufweisen kann und damit seine monatliche Einzahlungshöhe eher gering ist, kann nicht mit einer Mindestsparzeit von zwölf oder achtzehn Monaten rechnen, da die von ihm monatlich eingezahlten Summen zu gering wären, um aus diesem kurzen Zeitraum ein für ein Bauvorhaben ausreichendes Kapital zu gewährleisten.
Im Gegensatz dazu kann ein Verdiener mit höherem monatlichen Einkommen eine viel niedrigere Mindestsparzeit erhalten, als es im vorigen Beispiel der Fall war, da die monatlich aufgebrachten Summen natürlich größer wären.
Man sieht, dass die Mindestsparzeit zu einem Großteil vom Einkommen abhängig ist, aber ebenso spielt der Zweck, für den man die Bausparsumme aufwenden möchte, eine nicht zu unterschätzende Rolle.
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